Die Schule aus den Augen der Schüler:innen sehen
März 2025
„Die Paulo Freire Schule ist nicht nur einfach eine Schule, sie ist ein Ort, an dem Vielfalt und Respekt wirklich gelebt werden“, mit diesem Satz beginnt das neue Image-Video, in dem unsere Berufsfachschule Paulo Freire vorgestellt wird. Es ist eines von mehreren Öffentlichkeitsprojekten, mit denen wir potenzielle Schüler:innen direkt ansprechen wollen.
In unserer Berufsfachschule gibt es ganz unterschiedliche Angebote: Das Projekt BBeRuf, in dem unsere Schüler:innen ihren Schulabschluss nachholen können oder unsere Pflegebasiskurse sowie die Ausbildung zur Sozialassistenz, die den Einstieg in ein pflegerisches, hauswirtschaftliches oder sozialpädagogisches Berufsfeld ermöglicht. Unsere Angebote sind altersunabhängig und richten sich sowohl an junge Menschen als auch Menschen im höheren Lebensalter, die über keinen in Deutschland anerkannten Abschluss verfügen. Um so viele potenzielle Schüler:innen wie möglich zu erreichen, haben wir in den letzten Monaten neue öffentlichkeitswirksame Projekte entwickelt. Dazu zählt unser Image-Video, das Sie sich hier anschauen können.

Schauen Sie sich unseren Imagefilm auf YouTube an.
Während jedes Ausbildungssemesters veranstaltet die Berufsfachschule Paulo Freire außerdem Projekttage, an denen die Schüler:innen außerhalb ihres regulären Unterrichts zusätzliche Skills erlernen. Von LGBTQ-Themen, Partizipation, bis zu rassismus- und antisemitismuskritischen Workshops sind unterschiedliche Themenschwerpunkte dabei. Dieses Mal gab es eine neue besondere Projektgruppe: Berufsfachschule Paulo Freire im Internet. Sie hat sich zusammengesetzt, um die neue Webseite der Schule zu gestalten.
Doch wie sollte so eine Webseite am besten aufgebaut sein, was braucht es inhaltlich, um junge Menschen anzusprechen? Das sind wichtige Fragen und niemand kann sie besser beantworten als die Schüler:innen selbst! Deswegen war es dem Team der Schule so wichtig, sie in den Prozess der Webseiten-Gestaltung aktiv einzubinden. Während der Projektwoche arbeitete eine Gruppe von Schüler:innen somit fleißig an allerlei Material, wie Texte und Fotos.
„Wir möchten, dass die Webseite zeigt, was die Schule ausmacht. Das Besondere für uns ist hier die Vielfalt. Bei uns in den Klassen gibt es Schüler:innen mit verschiedenen Religionen und Migrationshintergründen. Und alle werden genauso akzeptiert, wie sie sind. Niemand muss sich verstellen und die Lehrerinnen und Lehrer zeigen sehr viel Verständnis und Geduld, auch wenn jemand zum Beispiel noch nicht so gut Deutsch spricht oder andere Schwierigkeiten hat“, erklärt eine Schülerin aus der Projektwochengruppe.
Als Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzt die Schule sich aktiv für eine Gesellschaft der Gleichberechtigung und Partizipation ein. Dazu gehört, alle Schüler:innen so zu akzeptieren, wie sie sind, sowie den Wert und die Bereicherung dieser Vielfalt an Persönlichkeiten zu schätzen zu wissen. Die Webseite wurde im Anschluss an die Projektwoche veröffentlicht. Damit ist das Projekt aber nicht beendet – die Seite soll kontinuierlich erweitert und aktualisiert werden. Mit den Schüler:innen hat die Schule dafür eine tatkräftige Unterstützung gewonnen.
„Es macht richtig Spaß, zu beobachten, mit wie viel Motivation die Schüler:innen dieses Projekt angehen“, sagt Kay Manteuffel über das Projekt, Lehrer an der Berufsfachschule. „Ich habe das Projekt natürlich betreut, aber die Schüler:innen sind direkt von sich aus mit Ideen und Vorschlägen eingestiegen und haben sich sofort daran gemacht, diese umzusetzen. Das Ergebnis lässt sich auf jeden Fall sehen. Auch wenn sie erst ganz am Anfang steht und mit der Zeit noch wachsen wird, sind wir sehr zufrieden mit der neuen Webseite.“
Werfen Sie jetzt einen Blick auf die Website unserer Berufsfachschule Paulo Freire: www.pflege-lernen.org
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Förderungen: Das Projekt BBeRuf wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege. Die Pflegebasiskurse sind ein Angebot im Rahmen des Projekts „Bridge – Berliner Netzwerke für Bleiberecht”. Das Projekt „bridge-Berliner Netzwerk für Bleiberecht” wird im Rahmen des Programms „WIR – Netzwerke integrieren Geflüchtete in den regionalen Arbeitsmarkt” durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert und aus Berliner Landesmitteln kofinanziert.